Immobilien FinanzierungGeschrieben von immobilien-onlineportal.de 26 Mär, 2010 15:28:18Immer wieder werden Kreditsuchende bei der Bank auf ihre allzu naive
Kalkulation der benötigten Baufinanzierung hingewiesen. Da werden
einfach mal die Erwerbsnebenkosten vergessen, die noch einmal locker 10%
des Kaufpreises ausmachen, der nächste bringt als Eigenkapitel jeden
Cent mit, den er privat auf der Bank hat und vergisst dabei, dass er
noch ein bisschen Liquidität für das normale Leben und die dabei auch
einmal unerwartet entstehenden Kosten benötigt. Häufiger Fehler auch:
Bankkunden vergessen bei der Immobilienfinanzierung die nötigen Möbel
und technischen Geräte nicht ein. Zwar hat man als Hauskäufer oder
Wohnungskäufer meist schon so einiges aus den vorigen vier Wänden, und
Onlineshops wie z.B. Moebilia bieten auch günstige Möglichkeiten, sich
z.B. ein neuens
Wohnzimmer
einzurichten, doch kommen bei einem Haus mit 130 oder 160 m² dennoch
schnell die einen oder anderen 10.000 EUR zusammen. Wohl dem, der das
frühzeitig in seine Finanzplanung mit einkalkuliert hat bzw. vom
Bankberater darauf hingewiesen wurde und am Ende einen tatsächlich
realisistischen Finanzplan für das Projekt "eigene Immobilie" hat.
Immobilien FinanzierungGeschrieben von immobilien-onlineportal.de 10 Mai, 2009 14:59:33Die meisten Banken sind in letzter Zeit zurückhaltender
geworden, was die Vergabe von Krediten und Hypothekendarlehen anbelangt. Wer nicht mehr die
erforderlichen Sicherheiten aufweist, bekommt oft keinen Kredit mehr. Wenig
verwunderlich also, dass auch im Immobilienbereich sogenannte 100%
Finanzierungen, bei denen der gesamte Finanzierungsbetrag durch ein Darlehen
dargestellt wird, der Vergangenheit angehören. Eine Eigenkapitalquote von rund
25 Prozent sollte ein potentielle Bauherr oder Immobilienkäufer schon mit
bringen, damit das Finanzierungsvorhaben von der kreditgebenden Bank als solide
betrachtet werden kann.
Bei einem Finanzierungsvolumen von 250.000 Euro müsste
der potentielle Kreditnehmer bereits über ein Vermögen von 62.500 Euro
verfügen, damit die Bank einen entsprechenden Kredit über den Restbetrag
gewährt. Ein derart großes Vermögen ist aber nur bei wenigen Häuslebauern
vorhanden. Eine Alternative zum Eigenkapitalanteil in Barmitteln ist die
sogenannte Muskelhypothek, die von den Banken zu 100% als Eigenkapitalbeitrag
bewertet wird.
Die Muskelhypothek beschreibt Eigenleistungen, die der
Bauherr oder der Bauherr zusammen mit Freunden und Bekannten in das Bauvorhaben
einbringt. Die verrichtete/zu verrichtende Arbeit wird in der Regel als
Eigenkapitalanteil anerkannt. Populäre Beispiele für Eigenleistungen sind etwa
das Verlegen von Fußböden, das Anbringen der Dachisolation, der Tapeten, das
Pflastern des Eingangsbereiches oder das Anlegen einer Gartenanlage. Sofern ein
Bauherr die vorgenannten Arbeiten in Eigenleistung erbringt lassen sich schnell
einige zehntausend Euro sparen.
Eine Alternative zur Muskelhypothek in der Immobilienfinanzierung ist eine
Bankbürgschaft. In vielen Fällen bürgen beispielsweise die Eltern für die
Zahlungsfähigkeit ihrer Kinder. In diesem Fall ist es in der Regel problemlos
möglich, auch ohne eine entsprechende Eigenkapitalbasis eine Finanzierung zu
erhalten. Allerdings bringt eine Bürgschaft immer hohe Risiken für den Bürgen
mit sich. Sollte es bei der Finanzierung tatsächlich zu Problemen kommen, kann
der Bürge ohne weiteres von der Bank beansprucht werden und muss einspringen.
Von einer Bürgschaft ist in jedem Fall abzuraten, wenn nicht die entsprechenden
Barmittel zur Verfügung stehen, sondern ausschließlich ein Haus als Sicherheit
dient.